Philippe Schweizer

Meine Geschichte

Von der Platzreife zum Spitzenspieler

So hat alles angefangen

Philippe Schweizer
Mit 2 1/2 hatte Philippe seinen ersten Golfschläger in der Hand, lernte Schlittschuhlaufen, spielte Eishockey, Fussball, fuhr Ski, Fahrrad und spielte Unihockey. Sein Ehrgeiz, möglichst schnell so gut zu sein wie die älteren Kinder, war nicht nur im Sport sondern auch in der Schule sehr ausgeprägt. Einzig für den musischen Bereich war Philippe schlicht und einfach nicht zu begeistern.

Die Voraussetzung für eine duale und polysportive Erziehung schienen optimal zu sein. Die modulare Entwicklungsplattform, welche die Eltern zur Verfügung stellten, kam Philippe sehr entgegen. Philippe spielte mit sehr viel Freude Eishockey und Golf. Er absolvierte ab dem Kindergarten auch die Grundschule nach Maria Montessori in Brugg. Nach zwei Jahren an der Kunst-& Sportschule in Zürich bestand er die Aufnahmeprüfung an das Sportgymnasium Rämibüel und schloss seine Schulzeit am TALENTplus Gymnasium der Minerva in Zürich noch vor seinem 18. Geburtstag mit dem IB (International Baccalaureate), insgesamt zwei Jahre früher als vorgesehen ab.

Das Konzept erlaubte es Philippe, neben der Schule viel Zeit für den Sport aufzuwenden. Entsprechend schnell und auf hohem Niveau war auch hier seine Entwicklung. Ob Hockey oder Golf Philippe war stets einer der Besten. Erst mit seiner Entscheidung, Golf zu bevorzugen, verlagerten sich die Schwerpunkte. So spielte er Eishockey nur noch zum Plausch.

Im Golf hatte Philippe mit sieben die Platzreife, mit acht sein erstes Handicap (36), mit neun das Brevet Sportiv, mit zehn war er bereits „Single“, mit fünfzehn Scratchspieler und kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag weist er ein Handicap von +3 auf!

Für Philippe und seine Eltern ist so ein erster interessanter Abschnitt abgeschlossen, welcher nur dank dem enormen Engagement seiner Lehrer und Trainer und gegen viele Widerstände erfolgreich gestaltet werden konnte.

Was in andern Ländern selbstverständlich erscheint, nämlich die optimale Förderung unserer Jugend, muss hier hart erarbeitet werden. Ein Umstand, den wir uns als so kleines Land im internationalen Wettbewerb eigentlich nicht leisten können. Wie Philippe nun mit seiner selbst erarbeiteten „Poleposition“ umgeht, steht noch offen. Setzt er auf Golf oder zieht er ein Studium dem Sport vor? Es ist seine Entscheidung (ras).

 

 

Im Golf

Philippes Förderer

Der erste Titel 2006 führte dazu, dass Philippe sich für Golf als Hauptsportart entschied und trotz der Schule auch im internationalen Vergleich grosse Fortschritte erzielte.

Grossen Anteil an Philippes Entwicklung hatte dabei der amerikanische Pro, Tom Patri, welcher Philippe seit 2003 nicht nur im Winter betreut, sondern ihn auch übers Internet während der Saison im Sommer berät. Tom war es auch, der Philippe 2009 zum US Open mitnahm. Ein Besuch, welcher bei Philippe mehr als nur einen bleibenden Eindruck hinterliess. Hier sah er zum ersten Mal, wie hart Tiger Woods, Rocco Mediate oder Camillo Villegas trainieren, wie man sich auf eine Runde vorbereitet und wie viel Arbeit noch vor ihm liegt.

Seit 2012 hat Philippe das Glück, in Düsseldorf ein- bis zweimal im Monat bei Günter Kessler zu trainieren. Der Coach von Marcel Siem und Martin Kaymer betreut dort mehrere Spitzengolfer und so hat Philippe die Möglichkeit, im direkten Vergleich zu lernen und von der Erfahrung auf höchstem Niveau zu profitieren.

 

 

 

 

Schule und Golf

Nachhaltige Leistungssportförderung ist nur möglich, wenn die duale Zusammenarbeit mit Schule und Sport koordiniert resp. abgestimmt werden kann. Leider gibt es in der Schweiz nur vereinzelte sogenannte "Sportschulen", an denen dies auch möglich ist. Philippe hatte das Glück, auf verständnisvolle Lehrkräfte zählen zu können, welche seinen Fleiss und Ehrgeiz honorierten und tatkräftig mithalfen, die entstandenen Lücken durch seine häufigen Absenzen zu schliessen.

 

 

 

Philippe zu Golf

Philippe: "Golf spiele ich am liebsten, weil ich im Turnier alleine für meinen Erfolg verantwortlich bin und mir im Spiel niemand dreinredet. Mein grosses Vorbild ist  Bobby Jones. Seine Überlegenheit und sein sportliches Verhalten sind beeindruckend. Er verhielt sich immer wie ein wahrer Champion."

Seit 2006 spielt Philippe viele Turniere im Ausland, um sich dort mit den Besten seine Jahrgangs zu vergleichen und um Erfahrungen zu sammeln und trotz der starken dualen Belastung gelingen dem Youngster Spitzenresultate und Siege.

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